
Seit Beginn des Krieges in der Ukraine haben sich unsere polnischen Kolleginnen und Kollegen mit vielfältigen Aktivitäten für die Flüchtenden eingesetzt. Auch jetzt, vier Monate später, ist das Engagement groß.
Die Geschäftsführung unserer polnischen Werke hat finanzielle Mittel und Sachleistungen gespendet, z. B. 50 Betten für Geflüchtete, Generatoren und Telefone für das Polnische Rote Kreuz, das die Flüchtenden am Grenzübergang Przemyśl betreut. Hier kommen noch immer täglich etwa 20.000 Menschen an, die aus der Ukraine nach Polen fliehen.
Nicht nur die Geschäftsführung, auch unsere Mitarbeitenden haben sich aktiv an den Hilfsaktionen beteiligt, u. a. mit Geld- und Sachspenden oder Polnischunterricht.
Als Unternehmen versuchen wir auch, die ukrainischen Geflüchteten in die Gemeinschaft zu integrieren und ihnen zu helfen, sich in der neuen Umgebung zurechtzufinden. Einige Beschäftigte unseres Werks in Gliwice haben dazu an einem Tag der offenen Tür und der Integration für Flüchtlinge teilgenommen. „Dabei haben wir den ukrainischen Geflüchteten Jobangebote gemacht. Sie konnten sich auch rechtlich beraten lassen oder Unterstützung beim Ausfüllen verschiedener Anträge im Zusammenhang mit ihrem Aufenthalt in Polen erhalten. Es war die erste Veranstaltung dieser Art in der Woiwodschaft Schlesien (Województwo Śląskie)“, erklärt Marta Tokarz, Personalleiterin in Gliwice.
Einige Kolleginnen und Kollegen aus Gliwice haben Möbel in ein neu eingerichtetes Zentrum für die ukrainischen Geflüchteten gebracht und beim Aufbau unterstützt. Auf eigene Initiative haben sie den Schlafsaal renoviert, in dem 25 ukrainische Kinder leben.
Im Juni hat unser Werk Gliwice außerdem eine Exkursion für junge Menschen aus der Ukraine organsiert, die in Polen studieren und in einigen Jahren einen Arbeitsplatz suchen werden. In dem Werk möchten wir systematisch Geflüchtete aus der Ukraine beschäftigen – Ende Juni arbeiteten bereits knapp 40 Personen an den Montagelinien und in der Logistik.
„Wir sind sehr stolz auf unsere Mitarbeitenden und ihr Engagement innerhalb und außerhalb des Unternehmens. Sie haben einen guten Job gemacht!“, sagt Urszula Balcerek-Szrubarczyk, Country HR Manager in Polen.